Übungsobjekt war für diesen Abend das Flüssiggaslager der Firma Boie Gas. Hierbei handelt es sich um ein Unternehmen, welches nach den Katastrophenschutzrichtlinien mindestens einmal pro Jahr beübt werden muss. Aus diesem Grunde war auch der zuständige Mitarbeiter für den Katastrophenschutz beim Kreis Schleswig-Flensburg vor Ort, um sich die Übung einmal "live" anzuschauen.
Bei dieser Übung handelte sich um eine Vollübung der Freiwilligen Feuerwehren Schuby und Hüsby. Das Flüssiggaslager liegt im Industriegebiet der Gemeinde Schuby an der B 201. Das Grundstück der Firma Boie wird im Norden und Westen von landwirtschaftlich genutztem Gelände begrenzt. Im Osten schließt ein Gewerbegebiet an. Ein auf diesem Betriebsgelände abgestellter LKW ist durch einen Motorschaden in Brand geraten. Das Feuer hat sich noch nicht auf den Gastank ausgedehnt. Unter Atemschutz wurden die ersten Löschversuche mit Wasser getätigt. Dieses blieb jedoch ohne Erfolg. Das Feuer drohte außer Kontrolle zu geraten und auf umstehende LKW, Gasflaschen und der angrenzenden Gebäude überzugreifen. Nachdem der Monitor (Wasserwerfer) in Stellung gebracht wurde, konnte aus sicherer Entfernung mittels Schaum der Brand gelöscht werden. Hier wurde dann so manch einem Feuerwehrkameraden bewusst, dass der Winter mit Schnee gar nicht mehr so weit weg ist.
Im Anschluss an diese Übung hatte selbst der Sicherheitsbeauftragte keine relevanten Mängel festgestellt. Bei Grillwurst und einem "Feierabendbier" wurde die gute Zusammenarbeit der beiden Wehren Hüsby und Schuby deutlich.


Anfahrt

Katastrophenschutz

Anweisung per Funk

Schläuche legen

Schaum

Nach vorne

Atemschutz

Atemluft

Vorher

Schaum los

Nachher

Schaumteppich

Noch mehr Schaum

Atemschutz abgeben

Atemschutz prüfen

Fast zufrieden
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